Emotion und Internet: Ob es um Maschinen, einen Müsli-Riegel oder um internationale Konzerne geht – die Sympathie und das (Marken-) Image ist emotional geprägt. Doch das Internet ist nicht emotional organisiert. Es bildet einen „rationalen Filter“, der Inhalte kanalisiert. Content-Marketing ist nur ein kleiner Baustein innerhalb der Gesamt-Strategie.

Jede Unternehmensmarke muss diese Web-Logik berücksichtigen, um überhaupt die Touchpoints zu erreichen.

Markenarchitektur digital gedacht

Die Technik erzwingt so eine Adaption der etablierten Markenarchitektur auf die „Bedürfnisse“ von Suchmaschinen und dem Nachfrageverhalten von Webusern.
Eine starke Dachmarke, deren Interesse in der Offline-Welt darin bestehen muss, möglichst alle Aufmerksamkeit auf ihren Markenkern zu lenken, kann im Web nicht ebenso behandelt werden: Sie hat einfach zu viele Attribute, um von Tweets, Suchmaschinen oder Blogs ganz vorn platziert zu werden.

 

Verbrauchermarken im Evoked Set der User sind hiervon weniger betroffen – die Nutzer geben schlicht den Namen der Dachmarke ein und kommen zum richtigen Anbieter. (Auch diese starken Marken haben jedoch Nachteile, wenn Produkte oder Leistungen im Web generisch gesucht werden – ihre Markenstärke bietet nicht den Mehrwert, den sie in der Realwelt zwangsläufig hat.)

Content-Marketing für Dachmarken

Viele Unternehmensmarken berücksichtigen diese logisch geprägten Strukturen. Andere leben noch in der emotionalen Offline-Welt der klassischen Markenführung.

Diese alten Strukturen haben keine Zukunft:  Versuche, die emotionale Offline-Welt auch in die Echtzeit-Welt des Internets zu überführen, scheitern an der digitalen Realität.

Wer Digital Branding nicht in der webeigenen Logik denkt, wird sukzessive Markendominanz verlieren.

 

Die Luenstroth Markenberater

  • analysieren die Markenpräsenz quantitativ und inhaltlich (Markenwert-Präsenz)
  • entwickeln Branding-Strategien unter Berücksichtigung von Zielgruppenverhalten- und Software-Mechanismen (Suchbegriffsbehandlung von Suchmaschinen, deren Verarbeitung von Linkstrukturen und URL-Systemen)
  • optimieren nach Zielsetzung
  • entwickeln markenaffine Inhalte bzw. deren Vorgaben und Rahmenbedingungen
  • kontrollieren den Erfolg: nachprüfbar